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Sage es mir, und ich vergesse es.
Zeige es mir, und ich erinnere mich.
Lass es mich tun, und ich behalte es.
Konfuzius
"Die Größe und den moralischen Fortschritt einer Nation kann
man daran messen, wie sie die Tiere behandelt."
Mahatma Gandhi
Tipps zur erfolgreichen Hundeerziehung:
Den Hund verstehen lernen
Für ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Hund
ist Verständnis
für das Wesen des Hundes sehr wichtig.
Oft werden in der Erziehung und Haltung unbewusst Fehler gemacht,
die zu einem Fehlverhalten des Hundes führen, das dann fälschlicherweise auf
den Hund zurückgeführt wird. Dabei ist der Hund nur seinem natürlichen
Instinkt gefolgt. Nicht er, sondern der Mensch hat einen Fehler begangen.
Merke:
Hundeerziehung basiert vor allem auf der richtigen Kommunikation
zwischen Mensch und Hund. Dazu müssen Sie lernen, sich auf die
"Denkensweise" Ihres Hundes und seine natürlichen Instinkte einzulassen.
Weitere wichtige Vorraussetzung für die Erziehung Ihres Hundes
sind Kenntnisse über das Lernverhalten Ihres Hundes.
Die wichtige Grundlage für eine erfolgreiche artgerechte
Hundeerziehung besteht darin, dass man den Hund dazu bringt dass er "willig
ist"; das er seine Aufgaben freudig macht. Lernen und Arbeiten braucht
Motivation Es ist daher die Hauptaufgabe einer artgerechten und gewaltfreien
Hundeerziehung diese Motivation zu erzeugen.
Grundlagen der Hundeerziehung
Wir müssen uns als allererstes
hundgerecht mitteilen, wenn wir erwarten wollen, dass unser Hund Kommandos ausführen
soll.
Geben Sie Ihrem Hund die Chance, Ihr Kommando zu verstehen,
indem Sie nur ein Wort für immer die gleiche Sache verwenden.
Von langen Sätzen sollten Sie ganz absehen. Auch lautes Schreien
nützt nichts, denn Hunde hören sehr gut und empfinden lautes Schreien als
unangenehm oder gar als Strafe. Da wir unserem Hund aber nicht im Vorfeld
bestrafen wollen, sollten wir die Kommandos
leise, freundlich aber
bestimmt und in
einem Wort geben.
Gewöhnen Sie sich von Anfang an an, alle Hörzeichen nur
ein einziges Mal
auszusprechen.
Ignoriert sie der Hund, müssen Sie sofort reagieren. In der
Sekunde, in der Sie den Mund wieder zumachen. Keinesfalls darf Ihr Hund
lernen, dass Sie alles dreimal sagen, bevor es durchgesetzt wird.
Hunde haben sehr feine Antennen für die Stimmung des Menschen,
Sie dürfen ihm auf keinen Fall das Gefühl geben, dass Sie Kommandos nicht
ernst meinen und dementsprechend würde er sich auch verhalten.
Selbstverständlich darf bei der richtigen Ausführung des
Kommandos das Lob
nicht ausbleiben. Auch hier gilt der richtige Zeitpunkt. Genau in dem Moment
wo der Hund den Befehl richtig ausgeführt hat, wird er gelobt. Das kann
geschehen durch ein Leckerchen oder durch sein Lieblingsspielzeug. Es kommt
ganz darauf an, was der Hund als "unwiderstehlich" findet.
So wird Ihr Hund bald in Ihnen den geliebten Rudelführer
entdecken, dem er bereitwillig und gerne folgt und gehorcht.
Kommandos lernen
Beim Erlernen der Kommandos sollten Sie ihrem Hund erst dazu bringen,
den Zusammenhang zwischen Hand- und/oder Hörzeichen, seinem Verhalten und
der Belohnung zu begreifen. Wenn er dies verstanden hat, muss das Gelernte
gefestigt werden. Später dazu mehr...
Erwünschtes Verhalten belohnen
Hunde lernen wesentlich schneller und leichter durch
Belohnen als
durch Strafe.
Gelobt wird immer direkt im Anschluss an eine erfolgreich absolvierte Übung.
Demnach also sofort, wenn der Hund nach dem von Ihnen geforderten Befehl
z.B. "Sitz" den Boden berührt hat. Ein Lob, dass erst einige Sekunden später
erfolgt, wird von Ihrem Hund nicht mehr mit der Übung in Verbindung
gebracht. Beim Loben ist es auch sehr wichtig Ihre
Stimme richtig
einzusetzen. Loben Sie immer mit hoher, motivierender Stimme. Seien Sie
ruhig euphorisch. Ihrem Hund muss eindeutig klar sein, dass seine Leistung
etwas ganz Phantastisches war und Ihre Nachbarn
können ruhig denken, dass Sie einen "Knall" haben. :-)
Zurechtweisung bei unerwünschten Verhalten
Dies kann manchmal notwendig sein. Dennoch sollte die Hundeerziehung
eher auf Verhalten belohnen als zurechtweisen bei unerwünschtem Verhalten
basiert sein.
Eine Zurechtweisung sollte immer eine unangenehme Überraschung für den Hund
sein und natürlich sofort erfolgen, wenn er das Fehlverhalten zeigt. Die
Schnelligkeit Ihrer Reaktion ist wie beim Loben entscheidend. Denn auch hier
ist es wichtig, dass das Fehlverhalten mit der "Strafe" in Zusammenhang
gebracht wird. Eine verbale Zurechtweisung sollte fast immer ausreichend
sein. Ihre Stimme sollte einen tiefen, bestimmten Ton aufweisen. Kurze
Kommandos reichen.
Eine weitere gute Methode ist das kurzfristige Ignorieren des Hundes.
Schauen Sie dazu demonstrativ in eine andere Richtung.
In seltenen Fällen kann eine handgreifliche Zurechtweisung notwendig werden.
Fassen Sie Ihrem Hund mit leichtem Druck von oben über die Schnauze. Aber
nur kurz. Wenn er das erwünschte Verhalten zeigt, loben Sie ihn ausgiebig.
Eine Versöhnung ist anschließend sehr wichtig für das Sozialverhalten des
Hundes.
Setzten Sie Ihren Hund nach einer Zurechtweisung möglichst wieder der
Ursprungssituation aus und Loben Sie ihn sofort und wirklich ausgiebig, wenn
er es diesmal korrekt gemacht hat.
Wichtig: schreien Sie nie ihren Hund hysterisch an; schlagen Sie Ihren Hund
nicht; verwenden Sie keine für den Hund "undurchsichtigen" Verhaltensweisen
an, das heißt, bestrafen Sie ihn nie z.B. Entzug seines Futters oder Wassers
oder ähnlichen Dingen. Der Hund würde es nicht verstehen und nichts daraus
lernen.
Gelerntes festigen
Hunde erlernen einfache Übungen sehr schnell. Dennoch bedeutet dies
nicht, dass er diese Kommandos auch prompt in jeder Situation ausführt. Da
hilft nur üben.
Mensch wie Tier braucht ca. 3.000 Wiederholungen in allen möglichen
Umgebungen und Ablenkungsstufen, um etwas gelernt zu haben. Optimal sind ca.
3 mal täglich 5-10 Minuten. Beenden Sie die Übungsphase immer mit einer
Übung die der Hund schon
sicher beherrscht.
Loben nicht vergessen!
Wichtig ist noch:
Kommen muss immer positiv für den Hund sein. Niemals dürfen Sie
mit Ihrem Hund schimpfen, wenn er zu Ihnen kommt, egal was er vorher
angestellt hat. Achten Sie auch darauf, dass Sie ihren Hund nicht immer nach
dem Kommando "Komm" an die Leine nehmen. Dadurch lernt der Hund, dass der
Spaß vorbei ist, sobald Sie ihn zu sich rufen. Spielen Sie z.B. noch ein
wenig mit ihm oder lassen Sie ihn wieder zum spielen gehen. Auch hier wieder
wichtig, wenn der Hund gekommen ist, loben, Leckerlie geben mit ihm spielen.
Der Hund sollte immer gerne zu Ihnen kommen.
Es wird sich ein
Hund aus
unterschiedlichsten Gründen angeschafft, doch alle (sollten) ein Ziel
haben:
einen freundlichen, kinderlieben, folgsamen Hund.
Leider glauben allzu viele, dass der Hund sofort die Deutsche Sprache (oder
auch eine andere) versteht und man es ihm nur 2x zeigen muss, was man von
ihm will.
Macht der Hund es nicht, unterstellt man ihm Ungehorsam.
Weiters über Erziehung des Hundes finden Sie auch unter:
Rangordnung,
Welpen,
Spiele mit dem Hund,
Klickertraining,
Obedience
Ein Welpe kommt ins Haus
I

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